Spürhund und Geld

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Der Spürhund als Geldsucher

Immer öfter bekommen wir Anrufe/Mails mit der Anfrage nach Geldspürhunden. Da man inzwischen um die Fähigkeiten der Hundenase weiß, möchte man natürlich auch eventuell von Oma, Vater oder Tante verstecktes Geld vor einer Haushaltsauflösung oder dem Verkauf einer Immobilie finden.

Vorweg – der Hund kann Geld finden ohne Zweifel und dabei interessiert ihn nicht die Währung. Es gibt ausgebildete Geldspürhunde, allerdings obliegen die allein den Behörden.

Die Ausbildung von zuverlässigen Geldspürhunden ist nicht ganz so einfach. In der Vorstellung vieler Hundehalter, aber auch Trainer, läuft die Konditionierung der Hunde einfach über Geldscheine -> Euros, Dollars,  britisches Pfund ect.

Unsere wunderschönen bunten Papierblätter im Portmonee sind geballte Physik – zu sehen und auch unsichtbar. Es gibt zudem ein von der Europäischen Zentralbank gut gehütetes Geheimnis, welches allein nur die Bank kennt. Vielleicht ist es jenes, wonach Hunde Geld finden können??

Neben dem Einsatz auf Euro werden immer noch die DM von Opa und Urgroßvater gesucht. Ende Dezember des Jahres 2020 seien laut der Deutschen Bundesbank noch DM-Banknoten im Wert von rund 5,79 Milliarden D-Mark im Umlauf. Also was läge näher, als einen Hund einzusetzen?

Nur geht es eben nicht so einfach! Laut Studie sind rund 80% der Geldscheine mit Drogen verunreinigt. Daraus folgt, dass die meisten privaten Geldspürhunde eher Drogenspürhunde sind. Ein Geldspürhund muss über einzelne Komponenten des Geldes ausgebildet werden – meist die Druckerfarbe. Diese wiederum wird natürlich NICHT dem einfachen Bürger durch die Bundesbank zur Verfügung gestellt aus Gründen der Sicherheit.

Nun, was sind es dann für Angebote bzw sind es seriöse Angebote??? Ich, für meinen Teil, sage NEIN!
Ich enttäusche ungern potenzielle Kunden, aber ich kann es nicht mit meinem Gewissen vertreten. Ich habe einige Versuche hinsichtlich der Ausbildung von Geldspürhunden gestartet und bin mit fast allen Hunden gescheitert. Dabei legte ich wert auf eine saubere Ausbildung und die Trefferquote lag bei gerade mal 15%. Das ist mir zu wenig!!!

Aus diesem Grund rate ich vom Einsatz privater Geldspürhunde ab – vor allem, wenn in Anzeigen, Werbungen ect daraufhin gewiesen wird, dass die Hunde verschiedene Währungen oder sogar Wertpapiere finden können!!!